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KunstOffen

  • Autorenbild: Studio Kuzo
    Studio Kuzo
  • 14. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Gestern habe ich „den“ Schirm für KunstOffen abgeholt. Und das hat sich für mich ziemlich besonders angefühlt.


Für alle, die KunstOffen in Mecklenburg nicht kennen:

Überall dort, wo dieser Schirm hängt, öffnen Menschen über Pfingsten ihre Räume, Höfe, Werkstätten oder Projekte und zeigen, woran sie arbeiten. Der Schirm bedeutet im Grunde: „Hier kannst du reinkommen. Hier passiert heute was.“


Ich glaube, vor ungefähr 20 Jahren war ich das erste Mal selbst bei KunstOffen unterwegs. Damals bin ich durch offene Türen gelaufen und habe mir gewünscht, irgendwann vielleicht auch mal Teil davon zu sein. Zu dem damaligen Zeitpunkt hätte ich aber nie gedacht, dass das auch für mich möglich ist, obwohl dort jede kunstschaffende Person mitmachen kann.


Und jetzt bereite ich tatsächlich meine eigene Installation dafür vor. Mit Schirm.


Dieses Jahr wird es um ein Thema gehen, das mich als Mensch und als Künstlerin sehr beschäftigt: der Zustand dieser Welt. Ein Teil rausgenommen und auf meine Art vergrößert - in einer Bushaltestelle.

Ich versuche dabei das mitzunehmen, was ich selbst an Kunst liebe: Humor, kleine Absurditäten, Begegnung und Dinge, die einen erst schmunzeln und dann vielleicht noch ein bisschen weiterdenken lassen. (Fingercross)


Ich freue mich jedenfalls sehr darauf, meine Idee bald zeigen zu können. Sie ist auf jedenfall anders als sonst. Irgendwie bunter an der einen oder anderen Stelle.

 
 
 

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